Tierfiguren aus der Keramik­werkstatt

  • Fische aus dem Rakubrand

„Je länger ich mich mit dem Thema Tier beschäftige, desto wichtiger ist mir die Auseinandersetzung mit dem Hintergrund, d.h. mit den damit verbundenen Symbolen, entstanden vor mehreren tausend Jahren, die sich durch erstaunliche Kontinuität auszeichnen. Sie tauchewn auf in Mythen und Märchen und sie beschäftigen uns in unseren Träumen. Sie nehmen eine wichtige Stellung in unserem Leben ein. Die Psychologen Verena Kast, Karl Aeppli, ebenso wie auch C.G. Jung haben sich mit diesem Thema befasst.

Sie fanden heraus, dass diese Tiere nicht nur im Außen für die Menschen wichtige Symbole sind. Sie können auch, wie in Mythen und Märchen als Selbstdar- stellungen seelischer Prozesse verstanden werden. C.G. Jung schrieb: „In Mythen und Märchen wie im Traume sagt die Seele über sich selbst aus, und die Archetypen offenbaren sich in ihrem natürlichen Zusammenspiel, als Gestaltung, Umgestaltung, des ewigen Sinnes ewige Unterhatung.“
Sich der Welt der Bilder zu überlassen heißt für mich, sich der schöpferischen Kräfte der Psyche bewusst zu werden.“

„Farben des Himmels“, Gaby Pühmeyer, 2004